{"id":1999,"date":"2019-07-17T12:46:48","date_gmt":"2019-07-17T10:46:48","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-nks.de\/?p=1999"},"modified":"2020-11-28T23:37:58","modified_gmt":"2020-11-28T22:37:58","slug":"streuobstwiesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/2019\/07\/17\/streuobstwiesen\/","title":{"rendered":"Streuobstwiesen"},"content":{"rendered":"<header class=\"article-header\">\n<h2 class=\"h2\"><strong>Wann bringt die Landesregierung das gem\u00e4\u00df \u00a7 42 LNatSchG vorgeschriebene landesweite Streuobstwiesen Kataster zum Abschluss? <\/strong><\/h2>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Streuobstwiesen und Streuobstbest\u00e4nde geh\u00f6ren zu den Landwirtschaftsfl\u00e4chen mit besonders hohem Naturwert und tragen deshalb in besonderem Ma\u00dfe zum Erhalt der <strong>biologischen Vielfalt<\/strong> in Nordrhein-Westfalen bei. Um eine dauerhafte Sicherung der heimischen Streuobstwiesen zu gew\u00e4hrleisten, Pflegema\u00dfnahmen zu etablieren und den <strong>Ausbau von Streuobstbest\u00e4nden voranzutreiben<\/strong>, hat das Umweltministerium im November 2016 mit den Landwirtschafts- und Naturschutzverb\u00e4nden eine Kooperationsvereinbarung zum Schutz und zum Ausbau der Streuobstbest\u00e4nde in Nordrhein-Westfalen unterzeichnet.Dar\u00fcber hinaus wurden Streuobstbest\u00e4nde \u00fcber die sogenannte Biotopschutzregelung (\u00a7 30 BNatSchG und Umsetzung im LNatschG) in Nordrhein-Westfalen landesweit unter Schutz gestellt. Das Landesnaturschutzgesetz sieht des Weiteren vor, dass der Schutz dieser <strong>\u00f6kologisch wertvollen Best\u00e4nde<\/strong> als gesetzlich gesch\u00fctzte Biotope gem. \u00a742 LNatSchG Abs. 4 dann in Kraft tritt, wenn ein R\u00fcckgang ihrer Gesamtfl\u00e4che landesweit um mindestens 5 Prozent festzustellen ist. Als Basis zur Ermittlung des Streuobstbestandes bzw. des f\u00fcr das Ausl\u00f6sen dieses Schwellenwertes stattgefundenen R\u00fcckgangs dient eine landesweite Streuobstwiesen Kartierung. Eine landesweite Streuobstwiesen Erfassung hatte die Landesregierung f\u00fcr Ende 2018 angek\u00fcndigt (Drs.17\/594). Diese ist bislang jedoch nicht abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund diese kleine Anfrage 2748 an die Landesregierung:<\/p>\n<p>1.Wann ist die landesweite Streuobstwiesen Kartierung abgeschlossen bzw. mit der Auswertung der Ergebnisse mit Blick auf die Zielsetzung des \u00a742 LNatSchG zu rechnen?<\/p>\n<p>2.Welchen Stichtag legt die Landesregierung als verbindlichen Referenzpunkt f\u00fcr den 5-prozentigen R\u00fcckgang fest? (Bitte auch die weiteren geplanten \u00dcberpr\u00fcfungen benennen.)<\/p>\n<p>3.Gem. \u00a742 (4) LNatSchG bedarf es einer Rechtsverordnung zur Umsetzung des gesetzlich vorgesehenen Streuobstwiesen Schutzes durch das zust\u00e4ndige Ministerium. F\u00fcr wann plant die Landesregierung eine Verabschiedung dieser Verordnung?<\/p>\n<p>4.In welchem Umfang wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Biologischen Stationen in NRW f\u00fcr die Kartierung bis Ende 2018 eingesetzt? (Bitte auch benennen, ob die Biologischen Stationen auch nach 2018 eingesetzt werden)<\/p>\n<p>5.Gem. \u00a7 39 Abs. 1 Ziffer 3Abs. 3 LNatSchG sind Anpflanzungen, die als Ausgleichs-und Ersatzma\u00dfnahmen nach \u00a7 15 Absatz 2 des Bundesnaturschutzgesetzes festgesetzt wurden, bereits gesch\u00fctzte Landschaftsbestandteile. Wie wurde bei der Kartierung sichergestellt, dass diese Best\u00e4nde nicht mit erfasst wurden bzw. dass diese Best\u00e4nde nicht in die Berechnung mit einbezogen werden?<\/p>\n<p>Das ist die kleine Anfrage (2748) durch den Abgeordneten Norwich R\u00fc\u00dfe im Landtag NRW vom 12.07.2019<\/p>\n<h5>Wir w\u00fcnschen eine sch\u00f6ne Ferienwoche<\/h5>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann bringt die Landesregierung das gem\u00e4\u00df \u00a7 42 LNatSchG vorgeschriebene landesweite Streuobstwiesen Kataster zum Abschluss? 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