{"id":695,"date":"2017-08-10T17:19:56","date_gmt":"2017-08-10T15:19:56","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-nks.de\/?p=695"},"modified":"2017-08-10T17:30:53","modified_gmt":"2017-08-10T15:30:53","slug":"jakobskreuzkraut-in-voller-bluete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/2017\/08\/10\/jakobskreuzkraut-in-voller-bluete\/","title":{"rendered":"Jakobskreuzkraut in voller Bl\u00fcte"},"content":{"rendered":"<p>Es sieht sch\u00f6n aus, ist aber eine Giftpflanze: Das Jakobskreuzkraut, das zurzeit auf vielen Wiesen und Weiden und an den Stra\u00dfenr\u00e4ndern zu sehen ist. Es bl\u00fcht strahlend-gelb. Das Jakobskreuzkraut hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland stark verbreitet, meldet die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n<p>Die Ausbreitung stellt eine ernste Gefahr dar, da das Jakobskreuzkraut als Giftpflanze nicht verf\u00fcttert werden sollte. Die Auswirkungen der Vergiftung sind kumulativ, das Gift reichert sich also nach und nach im K\u00f6rper an und vergiftet die Leber. Dadurch k\u00f6nnen chronischen Erkrankungen auftreten, wobei insbesondere Pferde, aber auch Rinder offensichtlich empfindlicher reagieren als Schafe und Ziegen. Die Pflanze ist nicht nur im frischen Zustand giftig, die Alkaloide werden auch nach Heu- und Silagebereitung nicht abgebaut. Jegliche Verf\u00fctterung sollte daher konsequent vermieden werden, denn erste Sch\u00e4den sind bei einem chronischen Krankheitsgeschehen bereits nach Aufnahme geringer Futtermengen zu erwarten.<\/p>\n<p>Als wichtigste Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahme muss die Samenbildung der Pflanze verhindert werden. Das bedeutet, dass betroffene Fl\u00e4chen sp\u00e4testens bei Bl\u00fchbeginn gem\u00e4ht werden m\u00fcssen. Das gilt auch f\u00fcr die Nachmahd der Weidefl\u00e4chen. Bei Auftreten von Einzelpflanzen ist die mechanische Bek\u00e4mpfung durch Ausrei\u00dfen oder Ausstechen die sicherste und wirksamste Methode. Zur eigenen Sicherheit sollten Schutzhandschuhe getragen werden, da nach Hinweisen in der Literatur der Wirkstoff auch \u00fcber die Haut aufgenommen werden kann.<\/p>\n<p>Getreu dem Motto \u201eVorbeugen ist besser als Heilen\u201c ist die wichtigste und nachhaltigste Ma\u00dfnahme zur Verhinderung der Ausbreitung des Kreuzkrautes die Sicherstellung einer dichten Gr\u00fcnlandnarbe ohne Fehlstellen. Findet der Samen keinen offenen Boden, kann er nicht zur Keimung gelangen. Fehlstellen sind daher regelm\u00e4\u00dfig durch Nachsaat zu beheben. Selbst bei chemischer Behandlung w\u00fcrde das absterbende Jakobskreuzkraut eine L\u00fccke in der Gr\u00fcnlandnarbe hinterlassen, in der vorhandener Samen schnell neu zum Keimen gelangen kann. Daher ist es unerl\u00e4sslich, die Bek\u00e4mpfung stets mit einer Gr\u00fcnlandnachsaat zu kombinieren. Am zweckm\u00e4\u00dfigsten ist die Nachsaat mit Deutschem Weidelgras, weil es die gr\u00f6\u00dfte Konkurrenzkraft in der Jugendentwicklung aufweist.<\/p>\n<p>Silke Kierspel und Astrid Normann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sieht sch\u00f6n aus, ist aber eine Giftpflanze: Das Jakobskreuzkraut, das zurzeit auf vielen Wiesen und Weiden und an den Stra\u00dfenr\u00e4ndern zu sehen ist. Es bl\u00fcht strahlend-gelb. Das Jakobskreuzkraut hat [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":696,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-695","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=695"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":697,"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695\/revisions\/697"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-nks.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}