Artenschutz ins Grundgesetz – denn ohne Artenvielfalt gibt es keine Zukunft

In Deutschland ist circa ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der Biodiversitäts-Verlust bedroht die ökonomische und ökologische Zukunft unseres Landes.

BIODIVERSITÄT UND ÖKOSYSTEMLEISTUNGEN ERHALTEN

Der Artenschutz ist von existenzieller Bedeutung für unsere Zukunft. Ohne Artenvielfalt kann die Natur uns die so genannten „Ökosystemleistungen“ nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stellen, dazu gehören u. a. die Bereitstellung von sauberer Luft, Trinkwasser und fruchtbaren Böden. Um diese Systemleistungen sicherzustellen, muss die Biodiversität möglichst vollumfänglich erhalten bleiben. Es ist anzustreben, dass Bund und Länder bei dieser Aufgabe zusammenarbeiten, da die föderalen Gebiets- und Zuständigkeitsgrenzen den Funktionsweisen von Natursystemen nicht gerecht werden.

Aus diesem Grund muss der Schutz der Biodiversität höchste Priorität erhalten und im Grundgesetz verankert werden. Dafür soll in Artikel 91a des GG eine dritte Gemeinschafts-aufgabe von Bund und Ländern festgeschrieben werden:

„3. Verbesserung des Biodiversitäts-Schutzes und Sicherstellung der Ökosystemleistungen.“

GEMEINSAM FÜR DEN ARTENSCHUTZ
Der Biodiversitäts-Schutz kann nur als Gemeinschaftsaufgabe sichergestellt werden, da weder Bund noch Länder allein die Möglichkeit haben, ausreichende Maßnahmen zu ergreifen. Die vorgeschlagene Änderung von Artikel 91a würde die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen.

Die BIODIVERSITY FOUNDATION hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit der Kampagne #6 – Fighting Extinction über die Ursachen und Gefahren des globalen Artensterbens zu informieren und möchte gleichzeitig mögliche Gegenmaßnahmen aufzeigen.

Wir unterstützen diese Kampagne gerne und machen nochmal darauf aufmerksam, dass jeder Einzelne helfen und über die Petition unter www.6-fighting-extinction.com oder www.openpetition.de/!artenschutz bis Juli mit seiner Unterschrift einen wichtigen Beitrag für den Erhalt des Artenschutzes leisten kann.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung


Quelle: (www.biodiversity-foundation.com), Biodiversity Foundation aus Hamburg

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