Der Club der Fledermaus-Verteidiger*innen

Der Club der Fledermaus-Verteidiger*innen ist eine Vereinigung von allen, die für europäischen Klima- und Naturschutz und einen schnellen Kohleausstieg kämpfen. Als Erkennungszeichen tragen die Club-Mitglieder eine Bechstein-Fledermaus mit EU-Halstuch. Denn die Bechsteinfledermaus und das europäische Naturschutzrecht gemeinsam mit zehntausenden Menschen waren es, die im Oktober 2018 die Rodung des Hambacher Waldes für den Abbau von dreckiger Braunkohle vorerst verhindert hat.


Die Gründung des Fledermaus Clubs


Am 5. Oktober 2018 verbot das NRW-Oberverwaltungsgericht bis auf weiteres die Rodung des Hambacher Waldes und gab damit einem Eilantrag des BUND statt. Der Grund dafür: RWE darf erst roden, wenn das Verwaltungsgericht in Köln entschieden hat, ob der Hambacher Wald als europäisches Schutzgebiet nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) anerkannt werden muss. Denn in den alten Eichen und Buchen leben bedrohte Tierarten wie die Bechsteinfledermaus, der Mittelspecht und das Große Mausohr.
Damit ist noch nicht gesagt, dass der Hambacher Wald endgültig erhalten bleibt, aber es schafft Zeit, um die Bundesregierung zu einem schnellen Kohleausstieg zu bewegen. Mittlerweile ist die Fledermaus zu einem Symbol der breiten Bewegung für ein schnelles Ende der Braunkohle geworden.


Die Entscheidung zeigt auch, wie stark Europa schon heute für den Naturschutz ist. Europa wirkt auch für den Hambi!
Wenn auch Sie ein super-süßes Zeichen für den Kohleausstieg und Klimaschutz setzen möchten, dann erhalten Sie hier die Bechstein-Fledermaus mit EU-Halstuch https://sven-giegold.de/fledermaus-club/
Quelle: Sven Giegold, Fledermausclub

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