Machbarkeitsstudie und Planung für ein umfassendes Radwegekonzept NKS mit Priorisierung der Ortsteile Neunkirchen und Seelscheid

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

das Fahrrad ist ein zukunftsträchtiges Verkehrsmittel in unserer Gemeinde und wird von vielen Einwohnern genutzt, darunter vor allem auch Kinder, Schüler und ältere Mitbürger. Gerade daher halten wir es für äußerst wichtig, einen sicheren Fahrradverkehr in unserer Gemeinde zu gewährleisten. Unser Radverkehr braucht die einfache Einbindung und den Lückenschluss in das bereits vorhandene Straßen- und Wegenetz.

Im Besonderen sehen wir ein Gefährdungspotenzial in den Ortskernen Neunkirchen entlang der Hauptstraße und in Seelscheid entlang der B56. Hier besteht unserer Meinung nach dringender Handlungsbedarf! Ein zügiges, sicheres und einfaches durchfahren, möglichst parallel zu den teilweise beengten Hauptverkehrsstraßen soll durch die zu erstellende Studie/Planung aufgezeigt und vorrangig, mit erster Priorität umgesetzt werden.

Neu gegründete Fahrradstraßen und -wege, unter der Berücksichtigung der Nutzung vorhandener Straßen und Wege, können heute durchaus auch den Anlieger und Lieferverkehr integrieren und sind gleichzeitig eine ökonomische Basis für zeitnahe Lösungen.

Weitere, sinnvolle Möglichkeiten der Ortsteilverbindungen (Einzelmaßnahmen) sollen in dieser Studie herausgearbeitet werden.

Die Erfassung des Ist-Zustandes und der erforderlichen Bautätigkeiten einschließlich Beschilderungs- und Markierungsbedarf sollen Bestandteil der Studie und Planung sein. Vorhandene Untersuchungen/ Erkenntnisse sind dabei zu berücksichtigen. Auch die anstehende Umgestaltung des Schulhofplatzes der Gesamtschule, Selbstlernzentrum,…soll in die Studie/Planung z.B. als möglicher Lückenschluss einbezogen werden.  Ein Zeitplan der Umsetzung soll abschließend entwickelt werden.

Wir beantragen:

  1. eine Machbarkeitsstudie und Planung für ein umfassendes Radwegekonzept (GENERAL-Planung)
  2. die vorrangige Bearbeitung der „Parallelräume“ in den Ortsteilen Neunkirchen / Hauptstraße und Seelscheid / B56
  3. eine Kostenschätzung zu allen Einzelmaßnahmen
  4. das Aufzeigen der Fördermöglichkeiten und Beantragungsfristen
  5. Die Kosteneinstellung für diese Studie/Planung im Haushalt 2021.

Wir schlagen hier zunächst einen Betrag von ca. € 35000,- vor.

Die Finanzierung ist durch eine Vielzahl von Förderprogrammen so gut wie sichergestellt da, z.B. allein das BMVI hier insgesamt rd. 1,46 Milliarden Euro für die Förderung des Radverkehrs und den Ausbau der Radinfrastruktur zur Verfügung stellt. Folglich ist von sehr geringen Eigenanteilen auszugehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Gerlach

Fraktionsvorsitzender B90/Die Grünen

 

1 Kommentar

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren

Verwandte Artikel